Mother's Day - Einmal alles mit Rezept, Karten Printables und Blumen

Hallo ihr Lieben!

Muttertag. Der Tag, an dem das Wort Mutter tatsächlich von uns Kindern gebraucht wird.
Der Tag, an dem Mutti, Mama, Mami und Muddi zu Mutter werden und sich einen Blümchen verdient haben.



Denn was haben wir unseren Müttern nicht alles zu verdanken? 50 Prozent unserer Gene und 9 Montate Produktion - das ist schon ein ganzes Stück. Wer die nächsten 18 Jahre dann auch noch nett ist, den nennen wir gerne Mama. Meistens.



Niemand der einen so schnell auf die Palme bringt, mag man sonst so gerne wie sie. Und ja, der Satz könnte auch 1:1 von meiner Mutter über mich verfasst worden sein. Like mother like daughter. Auch ich bin nur 90% der Zeit ein Zuckerschlecken.
Während sie gerne Film und Schauspielernamen falsch ausspricht, mache ich mich gerne darüber lustig. Ein tolles dysfunktional-funktionales Team das wir da sind.


Als Augleich dafür, dass ich dieses Wochenende aber nicht einmal zuhause bin, ist dieser Blogpost ein direkter Rundumschlag was Muttertagsgeschenke angeht. Wir hätten da Blumen, Printables für Muttertagskarten und Kuchen! Na wenn diese Kombi nicht als Heftpflaster gegen Mutterherzschmerz eingesetzt werden kann, dann weiss ich auch nicht mehr!



Rezept: Hefe Muffins mit Schokostückchen

  • 120g Zucker
  • 150g Butter
  • 4 Eier
  • ¾ Würfel Hefe
  • 3 EL Mehl
  • Knapp 1 Tasse Milch (Zimmertemperatur)
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 500g Mehl
  • 120 g Schokoladenwürfel
1. Butter und Zucker schaumig rühren mit dem Mixer oder der Küchenmaschine. 
2. Eier hinzufügen und weiter rühren.
3. Hefe, Mehl und Milch zu einem Vorteig rühren, dann zum Teig geben.
4. Salz, Mehl und Schoki unterrühren.
5. Alle Zutaten unterrühren.
6. Den Teig in Muffinförmchen geben.
7. Für 5 Minuten bei 50 Grad im Ofen gehen lassen.
8. Nun die Temperatur auf 160 Grad erhöhen und für 15 Minuten bei backen lassen. 



Wer aus dem Kuchen einen Muttertagskuchen (nicht verwechseln mit Mutterkuchen) machen will, der braucht noch ein Kärtchen dazu. Sonst gilt es nicht und die ganze Mühe war umsonst. Hier also die meinen.
Die Kärtchen könnt ihr wieder einfach mit einem Rechtsklick speichern und dann ausdrucken. Ich persönlich finde sie ja rein optisch eine deutliche Verbesserung zu meinen Versuchen vom letzten Jahr :)


"M" Anhänger für Geschenke
"Mama" Karte 

Ich wende mich nun erst einmal dem halbwegs verdienten Feierabend zu und morgen dann wieder der Deutsch- und Mathematikdidaktik. Gibt ja kaum schönere Varianten den Sonntag zu verbringen!


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Hi guys!

Happy mothersday! I'm actually not sure wheather or not Mother's day is international or if it depends on the country like father's day but that doesn't matter. You should still celebrate your mom this weekend with an impromtu gathering, the parental equivalent of the birthday surprise party. Bring her (if she is a nice mom, and I hope for you she is) a cake or flowers and you'll be named son or daughter of the year based on your ability to appreciated your mom even on days that aren't mother's day. And feel free to use my printables to reach that goal. You're welcome. :)

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(source: SNL Clip, via wikiwand, edited by hopefray)


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Wie sieht es bei euch aus? Sonntagspläne mit oder ohne Mama? So oder so, ich hoffe ihr habt es schön!

Alles Liebe
hope 
  

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Rhabarber Kuchen & eine Entschuldigung an Zürich

Hallo meine Lieben & Grüezi!

Es folgt nun ein Satz, den man nicht viel von mir hört. Nicht, weil er nicht stimmt, sondern weil ich es einfach nie zugeben möchte.
Ich lag falsch. Auf der Weltkugel des richtig liegens war ich Columbus und landete aber so was von daneben auf meiner Reise nach Indien.


Liebes Zürich - du bist doch schön! Sogar sehr schön! Ich muss zugeben, dass ich jahrelang nie verstand, was alle an Zürich so fanden. Denn, ganz im Ernst, Luzern seie doch so viel schöner, sagte ich immer, so schön, dass die Metropole Zürich regelrecht erblassen würde daneben.
Doch dieses Mal sah ich die Stadt einmal nicht erblasst sondern erblüht (Ende April. Erblüht und Verschneit. Aber das ist ein anderes Thema...).


Eine neu gefundene Freundin und ich, gelangweilt von der Bahnhofstrasse, bogen ab in eine Seitenstrasse und verlofen uns von dort aus kontrolliert.
Kontrolliertes Verlaufen ist meine noch nicht patentierte, aber bereits vielfach ausprobierte Methode  eine Stadt zu erkunden. Die schönsten Wege, Ausblicke, Anblicke und Blumengärten sah ich meist, wenns einfach der Schnauze nach ging. Kamen wir an eine Gabelung, schauten wir in beide Richtungen und gingen einfach den schöneren Weg. Und hui! War der immer schön!




Letztlich landeten wir in einem der süssesten und kleinsten Cafes in denen ich je war, mit einen sehr süssen und kleinen einsamen Barista. Es lag so versteckt, dass sich absolut niemand, der es entweder kannte oder sich kontrolliert verlief, dort hin begeben würde. So abseits, dass der einsame Barista zugab, dass die Schicht im Cafe immer als Entspannung diene nach mehreren Schichten an einem der hektischeren Standpunkte. 
Und genau das war es: Eine kleine Koffein-Oase mit Milchschaum, mitten in einer kleinen Gasse in einem verwinkelten, alten Teil von Zürich. Oder wie die neu gefundene Freundin und ich es nenne: das schöne Zürich. 


Aber Kaffee kann natürlich nicht ohne Kuchen gedacht werden. Und Frühling nicht ohne Rhabarber. Folglich ruft die Situation geradezu nach Rhabarberkuchen.
Der Kuchen ist sehr saftig und nicht zu süss durch den Rhabarber. Mein Gugelhupf brach beim Lösen aus der Form leider auseinander, da ich ihn nicht ganz auskühlen liess und etwas zu viel Rhabarber nahm. Das Rezept wie es hier steht funktioniert aber, ihr braucht keine Angst zu haben nur mit einem seltsamen Kuchenring zurückzubleiben wie ich auf meinen Bilder (wenn auch ein unglaublich leckerer Kuchenring :).

Rezept:

  • 150g Butter
  • 100g Zucker
  • 2 Pkg Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1/2 knappe Tasse Milch
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 4 EL Topfen (alternativ Quark)
  • 220g Mehl
  • 50g Mandeln
  • 3 EL Mohn 
  • 200g Rhabarber

1. Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen.
2. Restliche Zutaten unterheben.
3. Rhabarber rüsten. 
4. In die Form geben, im vorgeheizten Ofen (180°) backen für ca. 30 Minuten.
5. Stäbchenprobe machen, Kuchen auskühlen lassen bevor du ihn aus der Form holst. Ich servierte ihn dann mit Kaffee Zuckerguss


Noch mehr mit Rhabarber hier.




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Hi guys!

It's spriiiing! Well, technically. The reality is rather spring-ish and not the beautiful sunny weather you associate with May (honesty, it was snowing last Friday).
But I decided to be a the-glass-is-half-full kind of person so I am just going to say, that at least you start to really appreciate the sun once it breaks through the thick layer of clouds above us. And that is exactly what happened when I was in Zürich a couple of days ago. Living in Lucerne, I never fully understood why everyone was so crazy about Zürich, because, let's be honest, Lucerne is be-au-ti-ful! But this time was different. A friend of mine and I were strolling through city and we landed it the most picturesque quarters. We trusted our gut, went where it looked the prettiest and got lost in the narrow streets of the town. If you ever happen to be in Zürich, do exactly that. You might even land in the sweetest and tiniest coffee shop you have ever seen - just like us.

And, given that coffee can't be thought without cake and that it is (technically) spring, what better recipe could I have for you than rhubarb cake?!
The cake is really moist, so make sure you let it cool down before taking it out of the baking form (not like myself) or use a silicone one.

recipe:
150g butter
100g sugar
2 tbs vanilla sugar
2 eggs
1/3 cup of milk
1.5 tbs baking powder
3-4 EL greek yoghurt
220g flour
50g almonds (grated)
3 tbs poppy seeds
200g rhubarb

1. Mix butter, sugar and eggs.
2.  Add the rest of the ingredients and mix.
3. Peel and cut your rhubarb, add it to the dough.
4. Fill it in the cake form of your choice and bake it in the preheated oven (180 degrees Celsius) for aprox. 30 minutes.
5. Let the cake cool down before you take it out of your form.

Extra: Add a coffee sugar coating. 

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Alles Liebe
hope

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Osterbrunch - gefüllte Quarkbrötchen

Hallo ihr Lieben!

Ich habe gerade erfahren, dass es früher den Osterfuchs anstelle des Osterhasen gab und bin immer noch dran, mein Weltbild neu zu ordnen. Irgendwie verändert diese Information einfach alles für mich.



Und warum haben wir bitte das Tier gewechselt? Ich meine ich liebe Hasen, ich hatte auch mal welche, aber es geht doch nichts, n -i - x, über einen kleinen, knuffigen Fuchs. Wir könnten jetzt, rein theoretisch, an jeder Ecke kleine Füchse aus Schokolade kaufen!


Aber genug der Füchse und Hasen, denn eigentlich wollte ich es kurz und knackig halten und euch einfach schöne Osterfeiertage wünschen. Und das am Karfreitag. Damit das Brunch Rezept auch noch was bringt.
Daraus ist jetzt halt Ostersonntag geworden und ihr musstet zwei Feiertage ohne meine Wünsche überstehen. Für allfällige negative Konsequenzen übernehme ich keine Haftung.

Allen die Ostern feiern jetzt aber noch zwei schöne Feiertage und allen anderen ein entspanntes Frühlingswochenende (das sich hoffentlich nur hier in Regen versteckt).



Rezept:

Brötchen

  • 500g Halbweissmehl
  • 125g Quark
  • 100g weiche Butter
  • 1 Würfel Hefe
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 100g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei

Füllung:

  • 2 Karotten (klein bis mittelgross)
  • 50g Philadelphia
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 EL geriebene Mandeln
 
1. Die Hefe in der Milch zusammen mit dem Zucker auflösen.
2. Mehl in eine Schüssel geben.
3. Alle Zutaten inkl. Hefe kneten.
4. Den Teig aufs doppelte an einem warmen Ort aufgehen lassen. 
5. Für die Füllung die Karotten schälen und fein reiben, dann mit den anderen Zutaten vermengen.
5. Brötchen formen und jeweils einen guten Teelöffel Füllung hineingeben. 
6. Mit Abstand auf ein Backblech geben, mit Milch bestreichen und falls man will mit Hagelzucker bestreuen.
7. Dann für ca. 20 min bei 180 backen.

Die Brötchen ohne Füllung habe ich hier schon einmal gepostet.



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 Hi guys!
I just wanted to wish happy Easter to all of you that are celebrating and a lovely weekend to everyone else. Enjoy the time and see you back soon!

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Alles Liebe
hope
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Wednesday Web #1

Hallo ihr Lieben!

Mittwochs wird es nun regelmässig Fundstücke aus dem Netz hier geben. Ich lese solche Listen selbst sehr gerne, da ich oft auf Seiten oder Artikel stosse, die ich sonst nie gefunden hätte. Dieses Mal habe ich eine bunte Mischung von Lieblingsseiten für euch. Sagt mir gerne, was euch davon gefallen hat und lasst mir eure Empfehlungen da!



SNL The Lawyer - Saturday Night Live ist zurück mit der besten Make-Up Werbung aller Zeiten. Es ist mir egal dass sie nicht echt ist - mich hat sie überzeugt!

Yoga Flow - Meine Begeisterung ist noch nicht abgeflacht und so bin ich tatsächlich besser geworden. Ich bin von "gar nix" zu "bissel was" aufgestiegen und Kassandra hat das perfekte Video für mein Level.

Milchreis Kuchen - Tina präsentierte diesen leckeren Kuchen, der bald einmal ausprobiert wird.

Badly Drawn Celebs - Auf der Suche nach Arrested Development Artikeln bin ich auf diesen tollen Shop gestossen, der einfach die tollsten Portrait Poster verkauft. Bald werden "Tina Fey", "Lucille Bluth" und "Halsey" bestellt.

Oster Printable - Ostern zum ausdrucken, einfacher geht's nicht! Letztes Jahr habe ich zwei Printables für Miri gemacht, die auch dieses Jahr noch eine tolle Figur machen.

Am I Normal Yet? - Der Auftackt der Spinster Series ist bringt Themen zur Sprache, die man meist vergeblich sucht in Jugendbüchern wie Feminismus, starke Freundschaft und psychische Gesundheit. Danke Holly Bourne!

Bopo Book - Bodyposipanda Megan arbeitet an einem Buch zum Thema Body Positivity und es steht schon jetzt auf meiner Leseliste!

John Legend - Ich bin sicher die letzte, die die Musikvideos von John Legend gesehen hat, doch ich muss einfach noch betonen wie  inklusiv sie sind. Und das ganz ohne sinnlose Backroundtänzerinnen in einem Hauch aus Nichts!

Wonder Woman - In Vorfreude auf den Film las ich diesen Artikel, über Feminismus und Superhelden, der einige interessante Punkte anspricht. Dieser hier greift noch weiter in die Comic Welt. Interessant wenn ihr wie ich eine Schwäche für beide Themen habt. 


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The Internet is big, so let me give you a hand and tell me know about your favourite articles and videos in return!

SNL The Lawyer - Saturday Night Live is back with the best make-up commercial ever. I don't care that it is fake - it convinced me!

Yoga Flow - I'm still in a yoga high and actually made some progress. This next-level flow is just perfect for me right now. Thanks Kassandra!

Cake Recipe (German) - Tina presented this years first strawberry recipe.

Badly Drawn Celebs - I love this poster shop. Lucille Bluth, Tina Fey and Halsey are already in my shopping cart!

Easter Printable -Last year I designed some Easter printables for Miri. Make sure to check them out if you are still looking for a card.

Am I Normal Yet? - If you don't know the Spinster Club Series yet you have to drop everything and check it out. These YA Novels by Holly Bourne tackle topics rarley seen in this genre like feminism and mental health and a strong & healthy friendship.

Bopo Book - Bodyposipanda Megan wrote a book and I can't wait to read it!

John Legend - I must be the last person to see his videos but I just have to point how inclusive they are. And no barley dressed, irrelevant backround dancers. Well done!

Wonder Woman - In anticipation of the upcoming movie I've read this article that points out some important facts about women in superhero movies, but there is still so much more to say.

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Was habt ihr schönes entdeckt in den letzten Tagen?

Alles Liebe
hope

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The Beauty and the Banana Bread - This is what a feminist bakes like

Hallo ihr Lieben!

Letzte Woche sprach ich mit einer Bekannten über den neuen "The Beauty and the Beast" Film. Auf der Suche nach einem Gesprächsthema und mit Ausblick auf eine Filmempfehlung, fragte ich sie, wie sie den Film so fand.
"WUND-DER-BAR!" war die Antwort. Der Film könne und solle nicht mit dem gezeichneten Original verglichen werden, nein, denn Belle seie nun eine moderne Prinzessin. Ganz neu, ganz selbstständig. All dies seie sowieso nur Emma Watson zu verdanken, meinte meine Bekannte, während sie sich einen dunkelblonde Locke hinters Ohr strich. Denn Emma Watson seie ja "so eine Feministin". 


Während mein Interesse an Disney Realverfilmungen demographisch betrachtet erschreckend klein ist, wäre Feminismus ein Thema, über das ich gerne ausführliche Dialoge oder auch gerne Monologe führen würde.
Leider schien es mir so, als ob das Interesse meiner Bekannten an Feminismus mit Emma Watson beginnen und auch aufhören würde.

Für mich ist das Thema ein so wichtiger Teil meines Lebens, ein so grosses Interessensgebiet, dass ich immer wieder vergesse, dass es anderen nicht so geht. Warum sonst, müsste man sonst am Woman's Day jedes Jahr wieder das Wort "Feminist" zuerst definieren und dann dessen Bedeutung erklären?
Hier also meine Top drei Kommentare zu Feminismus, die ich nicht mehr hören kann. Wenn wir diese Misskonzepte einmal geklärt hätten, dann könnten wir am nächsten Woman's Day mal etwas mehr in die Tiefe gehen und allmählich den Wert des Feminismus ausserhalb von Emma Watson erkennen (so toll sie auch ist - was für einen Frau!).



Das erste Problem ist wahrscheinlich ein Definitionsproblem. Feminismus, so die Meinung vieler, bedeute, dass Frauen besser seien/ sich für besser halten als Männer. Das Machtgefälle solle umgekehrt anstatt ausgeglichen werden. Erkennbar ist dieses falsche Konzept typischerweise an Sätzen wie "Ich bin nicht Feminist, ich bin Equalitarist, denn auch Männer sind wichtig." (grrrrrr!)

Ja. Sind sie. Es mag schockierend für einige sein, doch Feminismus ist, um es mit den Worten von Cheris Kramarae zu sagen, "die einfache Feststellung, dass Frauen Menschen sind". Nicht bessere Menschen. Einfach Menschen, die folglich auch als solche behandelt werden müssen.
Der moderne Feminismus, der bereits zu grossen Teilen von den Erfolgen der ersten Feministinnen  profitieren kann, ist noch um einiges inklusiver geworden. Ist der Feminismus nicht inklusiv, so ist er auch nicht mein Feminismus. Punkt. 
Inklusiv heisst, dass jeder dazu gehört. In unserer Bewegung können und sollen alle Körperformen, Hautfarben, Grössen, Identitäten, Geschlechter, Religionen und sexuellen Orientierungen vertreten sein.

Meine Schlussfolgerung ist, dass wer sich nach dem Hören meiner Definition nicht als Feminist bezeichnen würde, damit Leben muss, von mir als Idiot zu bezeichent werden. Letztlich gibt es für mich in Bezug auf dieses Thema nur zwei Kategorien, denen man sich anschliesen kann. A) Feminist oder B) Idiot.


Ein weiterer Kritikpunkt vieler ist, dass Feministinnen immer wütend sind.
Meine erste, ungefilterte und spontane Rekation wäre: "Du idiotische Kreatur du! Sind wir gaaaaaar nicht! Melde dich wieder wenn du Migefühl und Verstand entwickelt hast!"

Ich bin mir aber sicher, dass dies meinen Standpunkt eher untergraben als unterstützten würde. Hilfreicher könnte es sein, zu erklären, warum ich als Feministin wütend werde. Denn tatsächlich bin ich es. Oft sogar.
Wut ist hier doch einfach ein anderes Wort für Passion. Sehe ich etwas, das meinen Grundüberzeugungen und Zielen entgegensteht, wird man meinen negative Passion wahrnehmen. Sehe ich etwas tolles, das meine Vorstellungen verwirklicht, zeige ich positive Passion  - ich werde begeistert sein.
Aber solange noch so viel falsch läuft, werden wir Feministinnen auch noch so oft wütend sein (müssen) in Bezug auf ebendiese Dinge. Kommt damit klar oder helft und sie zu verändern.


Der letzte Kommentar, den ich nicht mehr hören kann, ist, dass eine Frau die Schuhe mag eine schlechte Feiministin ist. Dass eine Grundschllehrerin eine schlechte Feministin ist. Dass die Frau mit dem erstklassigen Dekoltée und dem perfekten Lidstricht vielmehr Schlampe als Feministin seie.

Nope.  Niet. No. Nein.

Erstens: Schlampen gibt es meiner Meinung nach nicht. In der Beziehung gleichen sie Einhörnern. Ich verneine sie so lange, bis mir jemand ein ebenso oft benutztes Synonym für Männer präsenteirt. Oder ein Einhorn. Was ihr zuerst findet.

Zweitens: Wenn der Feminismus sich dafür einsetzt, dass Frauen in allen Berufsgruppen präsent sind oder das Frauenbild von den Medien weniger verzerrt wird, dann heisst das nicht, dass wir alles was bisher klassisch "weiblich" war, verbannen wollen. Wir wollen die Schranken öffnen. Männer sollen Erzieher werden können und Frauen sollen auch als Ingenieurin respektiert werden. Es geht um die Möglichkeit und die Selbstverständlichkeit dieser Optionen. Es sollte sich nicht mehr um eine Sensation oder Ausnahme handlen, der Weg in ebendiesem Beruf sollte allmählich nicht mehr Kampf sondern einfach Karriere genannt werden.
Dass ich kein Make-Up trage macht mich also gute Feministin. Dass ich Primarschullehrerin bin, macht mich auch gute Feministin. Dass ich gerne Bananenbrot backe, macht mich auch gute Feministin. Ich mache das alles nämlich, weil ich es will. Es war meine Wahl. Ich bin nicht "an den Herd gebunden", sondern tanze freiwillig in der Küche umher.




Rezept:
  • 2 reife Bananen
  • 1 Becher griechischer Joghurt
  • 150g Mehl
  • 50g Haferflocken
  • 2 EL geriebene Mandeln
  • 2 EL Kokosflocken
  • 45g neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 Becher Himbeeren, gefroren (kann auch weggelassen werden)

1. Die Bananen schälen und zerdrücken mit einer Gabel.
2. Alle restlichen Zutaten bis auf die Himbeeren abwiegen und zur Banane hinzufügen, das ganze dann mit der Küchenmaschine ode r

Alternativen:
Für ein klassisches Bananenbrot können die Himbeeren weggelassen werden. Wer's gerne süss mag, kann auch Schokoladenwürfel unter den Teig rühren. Auch lecker!




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Hi guys!
I decided to talk a little bit about the f-word so many people seem to fear. Yes. Feminism.
I am a feminist. But why is it such a bad word? Let's look at my definition.
"Feminism is the radical notion that women are people". That's it. The perfect definition by Cheris Kramarae. It never said "superior". It never said "better". All we ever wanted was to be equal. And that equality really includes everyone in modern feminism. I've hardly ever seen something so inclusive as the online feminism I love and respect so much. Every skincolor, sex, gender, religion - literally everyone is present and welcome. After having read so much about the topic I came to the conclusion, that feminist is basically a synonym for "decent human being". And being one is still important. A lot has been acomplished, but there is still so much to do and change.
I am proud to call myself a feminist. What about you?
Do you agree or do you have another point of view? Let me know!

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Was ist eure Leidenschaft? Lasst es mich wissen und sagt mir natürlich auch, was ihr vom Thema haltet!

Alles Liebe
hope

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On living that yoga lifestyle

Hallo ihr Lieben

"In Yoga wird es keine Noten geben. Hier geht es um das Wohlbefinden und den eigenen Fortschritt."
Ich weiss noch gut, als mein Yoga-Lehrer das zu uns sagte. Von einem Tag auf den anderen schien ich meinen Sport gefunden zu haben, ich, die bisher nie emotional oder körperlich in Sport involviert war.


Doch dieses Gefühl hatte ich nicht lange. Es brauchte nicht mehr als ein paar Videos sowie ein paar junge Frauen auf Instagram die ich mir in meiner Begeisterung ansah und Yoga veränderte sich für mich. Auf einmal konnte ich wieder "nicht genug" sein. (Mist.)

Als Yogi kannst du auf verschiedenen Arten nicht gut genug sein.

Da gibt es die Yogis, die das Spirituelle am Yoga schätzen. Sie meditieren, suchen die innere Mitte, fühlen die Kraft und gehen gleichzeitig in sich hinen und aus sich hinaus. Du fühlt dich zu zufrieden um mit ihnen auf ihre Reise zu gehen und verträgst den Duft ihrer Räucherstäbchen nicht.



Dan gibt es noch die sportlichen Yogis, wobei Yoga hier nur der Tarnname ist. Was eigentlich angestrebt wird, ist eine Karriere als Schlangenmensch. Auf ihren Bildern findet man kennzeichnenderweise immer Füsse an Stellen, an denen eindeutig keine Füsse sein sollten. Da du mit den Händen noch nicht Mal an die Zehen kommst, weisst du nicht einmal, wo du hier mit dem Komplexe entwickeln anfangen sollst.

Als letztes gibt es noch die schicken Yogis. Sie sind mir noch die liebsten. Erkennbar an ihren extra Yoga Outfits bewegen sie sich geschmeidig durch sämtliche Vinyassas. Nach dem Yoga essen sie am liebsten einen Salat oder auch gerne Mal einen Detox-Smoothie. Tut eben so gut wie das geschmeidige herumfliessen.
Zeitgleich versuchst du ihr Mass an Eleganz und Geschmeidigkeit zu erreichen, während du, gekleidet in Pijamahose und ausgewaschenem Sport-BH, leicht an der Yogamatte klebst da dich bereits der Krieger von vorher schwitzen liess.

Zwischen all den verschiedenen Repräsentationen habe ich aber vor einer Weile mein Yoga wiederentdeckt. Das Yoga, das auch mal im Pijama stattfindet. Das Yoga, das mal 5 Minuten, mal 30 Minuten stattfindet aber ausnahmslos guttut. Das Yoga, in dem es ein Yoga für alle gibt.





Und ich weiss, dass alle die Yoga machen (seien es nun sportliche, schicke oder spirituelle), Yoga als inklusiv predigen. Nur ist hören und sehen nicht dasselbe. Wenn dir 100, sportliche, schlanke, weisse Frauen sagen, dass es für alle ist, dann gibt einfach doch eine Chance, dass du ihnen nicht glaubst. Einfach, weil du niemand anderen siehtst.
Und ich weiss, dass ich bis auf den Punkt "sportlich" auch ziemlich dieser Beschreibung entspreche, also gebe ich das Mikophon lieber an Dianne Bondy weiter: "The media at large has offered us images of yoga that are thin, flexible, female, and, for the most part—white. We rarely see images of different-sized people, different-coloured people, and transgendered people doing yoga.
It is hard to feel included in this cultural phenomenon of yoga when you don’t see yourself in the picture."

Tatsächlich ist es aber so, dass es eine wunderbare Vielfalt an Menschen gibt, die gemeinsam neu definieren, was es heisst Yogi zu sein. Anwort: Es heisst man macht Yoga und fühlt sich gut dabei. Und wer mit so einer Botschaft ankommt, der hat mich als Mitglied gewonnen.
Ein paar dieser Yogis findet ihr auch hier auf meinem Yoga Pinboard - schaut euch um und falls es euch vor Begeisterung auch fast schon automatisch auf die Matte schmeisst, könne mein liebstes Yoga-Video ein guter Start sein. Für mich immer wieder eine tolle Mischung aus anstrengend, abwechslungsreich und meistens machbar. :)



Wer aber mehr gefallen an den Smoothiebowls der schicken Yogis als an ihren Übungen gefunden hat, der soll auch nicht leer ausgehen. Hier findet ihr nämlich das passende Rezept. Zubereitet aus gefrohrenen Früchten isst sich diese Smoothiebowl wie ein herrlich fruchtiges Softeis. Mmmm!

Rezept Smoothiebowl:

2 Hände gefrohrene Himbeeren
1/2 Kiwi
3/4 reife, gefrohrene Banane)
Milch (alternativ: Hafermilch / Sojamilch etc.)

1. Kiwi, Himbeeren und Banane in das Mixbehältnis geben und etwas zusammendrücken.
2. Dann so viel Milch dazugeben, dass die Früchte bedeckt sind. Beginnt zu pürieren. Der Smoothie bekommt sollte nach und nach die Konsistenz von Softeis erhalten. Sollte es zu wenig flüssig sein gebt ihr einfach noch etwas Milch dazu.

Wer Smoothies lieber trinkt statt löffelt, der nimmt normale Bananen, etwas mehr Milch und lässt die Himbeeren kurz antauen. Dann wirds nicht ganz so kalt!
Mehr Smoothie Rezepte findet ihr hier.

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Hi guys!

My recent obsession with yoga seduced me into writing this blog post. Being increasingly sensitive regarding inclusion, diversity and representation in the media, I noticed that there only seems to be one kind of yogi - the flexible, skinny, white girl. Never older than 35, never not a flat belly - she seems to be the only one doing yoga (and eating smoothie bowls according to Instagram). Everyone else is just a blur in the back of the photo.
A little research showed that I am not the only one to make that observation and I am very glad I'm not. There are thousands of people out there rocking their vinyassa flows and sun salutations - and not everyone falls into that stereotypical picture. I started to collect my personal yoga inspiration on this pinboard for periods of motivation draught. I hope my current excitement got at least one of you on a yoga mat.
And please let me know more about your personal yoga stories, experiences and sources of insipration!

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Alles Liebe
hope
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Geflochtener Hefestern mit Nutellafüllung und Espresso Drizzle - mmmmmm!

Hallo ihr Lieben!

Wir, liebe unbekannte Leserin, lieber unbekannter Leser, wir kennen uns jetzt schon eine Weile. Vielleicht nicht unbedingt billateral, vielleicht nur flüchtig, doch wir haben diese getippte Beziehung nun schon einige Bilder und Texte lang. Und wir sind jetzt an einem Punkt unseres gemeinsamen Weges angelangt, an dem ich fühle, dass wir bereit für den nächsten Schritt sind. Ich bin es zumindest.

Willst du... etwas über mich erfahren?

1. Ich studiere im 4. Semester Primarschullehrperson und bin äusserst zufrieden mit mir, dass ich diese Wahl getroffen habe. Nicht nur zufrieden eigentlich, sondern fast erstaunt. Ich hätte nicht gedacht, dass es beim ersten Versuch gleich mit einem so erfüllenden Job klappen könnte.

2. Ich war immer eine sehr gute Schülerin was meiner patentierten Mischung aus Cleverness, Fleiss und Interesse zuzuschreiben ist. Ausser in Sport. Dort fehlt es mir an allem ausser Schweiss.

3. Obwohl der Sport und ich uns nicht gut verstehen, schätze ich meine wöchentliche Zumba Stunde sehr, werde aber leicht (was wäre ein schöneres Wort für angepisst?) wenn zu viele Teilnehmer sich in den Tanzraum quetschen und ich meinen nicht ganz so sexy wirkenden Hüftschwung fast in meine Nachbarin hinein mache.

4. Begeisterungsfähig wäre das wohl passendste Adjektiv um mich zu beschreiben. Geht ganz fix bei mir.

5. Ich habe ein beachtliches Hintergrundwissen zur Serie Supernatural und verstehe viele Anspielungne und Witze. Und das, ohne die Serie zu schauen.

6. Als kleines Kind war meine Lieblingsserie Teletubbies. Hups! Jetzt ist es raus, mein buntes Geheimnis.

7. Ich habe bei meinem Tagesausflug nach Paris fast drei Stunden begeistert in einem Buchladen verbracht.
(Zu meiner Verteidigung, es war ein sehr grosser Buchladen.)



8. Ich hasse weisse Schokolade, toleriere Milchschokolade und LIEBE schwarze Schokolade.

9. Ich hatte noch nie einen Spitznamen - ein Fakt, den meine kleine Schwester an einem gewissen Punkt in ihrem Leben nicht mehr akzeptieren wollte. Sie suchte sich also den Spitznamen Elefant für mich aus. Hat sich gottseidank nie durchgesetzt.

10. Ich habe zwei verschiedenfarbige Augen. Grün-blau mit einem braunen Teil rechts.



Und nun zum Rezept.
Dieses süsse Hefegebäck habe ich schon vor einer ganzen Weile gebacken. Das geflochtene Zopfbrot mit der nussigen Schokoladenfüllung macht nicht nur optisch war her, sondern überzeugt auch geschmacklich und hat so allen den Nachmittag versüsst. Perfekt dazu, passt mein Espresso Drizzle, ein kaffeehaltiger Zuckerguss.

Rezept:

  • 300ml Milch
  • 60g Butter
  • 600g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 60g Zucker
  • 1 Ei

1.) Zuerst der Hefeteig. Hierfür die Milch mit der Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. 
2.) Mehl, Hefe und Zucker in einer Rührschüssel vermengen. Ei und Milch-Buttermixtur dazu geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig vermengen.  Den Teig nun in einer Schüssel mit  einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort aufs ca. doppelte gehen lassen.

  • 4 grosse EL Nutella
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL geriebene Haselnüsse
  • 2 TL Zucker
  • 3 EL Wasser

1. Alle Zutaten gut vermengen und das ganze abschmecken. Das Kakaopulver macht alles etwas herb. Wer das nicht mag, kann es auch ganz oder teilweise durch Schokoladenpulver ersetzen.

Den Hefeteig noch einmal durchkneten, halbieren und in zwei gleich grosse Kreise auswallen.
Einen Kreis mit der Nutella Füllung bestreichen, den anderen daraufsetzen. Nun kann das ganze eingeschnitten und geflochten werden, eine bebilderte Beschreibung findet ihr z.B. hier.
Das Brot dann mit etwas Milch bestreichen und für ca. 30 Minuten im 180 Grad heissen Ofen backen lassen.

Espresso Drizzle:

  • 2 EL Espresso
  • 6 EL Puderzucker
  • 1 gestrichener Teelöffel Kakaopulver

1. Alles mischen. Wer die Glasur lieber etwas fester hat nimmt noch mehr Puderzucker, wer es flüssiger mag mehr Espresso.


 
 
Alles Liebe
hope


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Oscars & Torte

Hallo ihr Lieben!

Mein liebstes Februar Ereignis fand wieder im Dolby Theatre statt. Die Academy Awards! Bis zur Verleihung der besten Nebendarstellerin bin ich sogar wach geblieben. Nach all dem Trubel der danach passierte bereue ich aber, dass ich nicht alles gesehen habe.

Mit zwei Stunden mehr Schlaf hatte ich dafür Zeit meinen persönlichen Rückblick für euch zusammen zu stellen. Der einzige Oscars-Rückblick den ihr zu lesen braucht. Subjektiv, individuell und hochinformativ. Gern geschehen!

Ebenfalls dabei habe ich ein Rezept für ein kleines Schoko-Creme Törtchen, das wie viele Damen auf dem roten Teppich ganz in Weiss daher kommt. Taufen wir es doch Chrissy Teigen. Oder Felicity Jones.

 
Bester Film:
Gewonnen: "Moonlight" (und für zwei Minuten auch "La La Land")

Oh ja, steigen wir gleich mit DEM Skandal des Abends ein.
Bei der Verleihung des letzen und wichtigsten Preises wurden die Umschläge vertauscht. Der gesamte Cast von La La Land stand bereits auf der Bühne und hielt die Rede, als sie unterbrechen mussten und ihre Trophäen Moonlight übergeben mussten.
Die einzigen die mir Leid tun, sind die Mitglieder von La La Land, doch die hatten sonst schon viel zu feiern, also werden sie es sicherlich verkraften.
So etwas schönes wie die Gesichter der Teams von Moonlight als sie von ihrem Gewinn erfahren haben, habt ihr dagegen noch nie gesehen.
Billy Crystal liess via Twitter verlauten, dass er sich genau das gleiche auf für die Wahlen gewünscht hatte. Wir auch Billy, wir auch.

Bester Hauptdarsteller:

Gewonnen: Casey Affleck – “Manchester by the Sea“
Ich wollte: Andrew Garfield – “Hacksaw Ridge“
Ich war mir ziemlich sicher  das Casey Affleck für seine Rolle als Vormund einen Oscar mitnehmen wird. Viel lieber hätte ich aber auch Andrew Garfield auf der Bühne gesehen, der in Hacksaw Ridge einen pazifistischen Soldaten verkörpert. Der hätte anschliessend auf den Fotos sicher auch glücklicher über die Auszeichnung ausgesehen (bei der Dankesrede hat sich Affleck aber auch deutlich gerührt gezeigt - ich will euch nicht hinters Licht führen :)


Beste Hauptdarstelerin:

Gewonnen:  Emma Stone – “La La Land“
Ich wollte: Emma Stone - "LaLa Land"

Immerhin beste Hautdarstellerin durfte Emma Stone mit nach Hause nehmen, nach dem ihrem Team von La La Land bereits die Trophäe für den besten Film wieder entrissen wurde. Ebenfalls verdient hätte es Isabelle Huppert die seit Jahren im Filmgeschäft ist und noch nie einen Oscar dafür erhielt oder Natalie Portman für ihre Rolle als Jackie Kennedy. Sie war übrigens auch die einzige die nicht vor Ort war, da bei ihr Oscarnominationen immer mit Schwangerschaften kollidieren. Viele argumentierten auch, dass Amy Adams für ihre Leistung in "Arrival" unter den Nominierten hätte sein sollen.



Bester Animationsfilm:

Gewonnen: "Zootopia"
Ich wollte: "Moana"

Ich bin sehr zufrieden mit dem Animatoinsfilm, auch wenn ich Moana ebenfalls eine Trophäe gegönnt hätte. Sie gingen nämlich leider auch beim besten Song leer aus, obwohl ich wieder einmal seeeeehr begeistert von Auli'i Cravalho und Lin Manuel-Mirada war.


Bester Nebendarsteller:

Gewonnen: Mahershala Ali – "Moonlight"
Ich wollte: Mahershala Ali – "Moonlight"

Ali war der erste muslimische Schauspieler der eine Goldtrophäe bekam - wurde auch langsam Zeit. Ebenso gerne hätte ich sie aber dem kleinen Jungen aus Lion gegeben - so ein süsser Fratz!
Der war aber leider nicht nominiert. Über die Süssigkeiten die es regnete durfte er sich aber trotzdem freuen :)

Beste Nebendarstellerin:

Gewonnen: Viola Davis – “Fences“
Ich wollte: Viola Davis – “Fences“

Verdient. Schon lange verdient. Endlich gewonnen. Viola Davis meine Damen und Herren!


Beste Regie:

Gewonnen: Damien Chazelle

Damien Chazelle, oder wie ich ihn nenne Damien die Gazelle, wurde als jüngster Regisseur mit dem Academy Award ausgezeichnet. Diese Jahr hätte ich echt nicht gewusst, wem ich den Oscar gegeben hätte, ich hätte mir alle mit dem goldenen Kerlchen vorstellen können.
(Nur so allgemein - wann schafft es einmal wieder eine Frau zu den Nominierten? Regisseurinnen sind echte Mangelwahre!)

Übriges:

Das waren die gemeinhin "wichtigsten" Kategorien. Bester Song wurde "City of Stars" von John Legend aus La La Land. Über den besten Fremdsprachigen Film durfte sich "The Salesman" aus dem Iran freuen, was ein verbittertes Deutschland mit Toni Erdmann zurück lässt.
Bestes Make-Up ging an Suicide Squad und die besten Kostüme durfte Fantastic Beasts mitnehmen.
Die beste Dokumentation war über den OJ Simpson Prozess und Jimmy Kimmel hat souverän durch den ganzen Abend geführt.

Somit seid ihr nun optimal informiert über die Academy Awards und bereit für mein Rezept. Ich habe eine sehr kleine Roulade gemacht und sie als Torte serviert. Rein arbeitstechnisch nicht zu empfehlen, optisch aber noch ganz hübsch von innen.



Chrissy Teigen Törtchen oder:
Schoko-Rouladen Rezept

Biskuit:
  • 90g Zucker
  • 4 Eier
Gemeinsam schaumig schlagen wie hier.
  • 90g Mehl
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Schokoladenpulver
Mischen und dann vorsichtig unter den Eischnee heben. Die Masse dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Papier ausstreichen und backen bei 180 Grad.

Creme:
  • 7 EL Mascarpone
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 gestr. EL Zucker
 Mit dem Mixer verrühren.
  • 2dl Halbrahm
  • 1 Pkg. Sahnesteif
  • 1 Pkg. Vanilinzucker
  • 1/2 EL Zucker
Zusammen steif schlagen und dann unter die Mascarpone heben.

  • 1/2 Tafel Schokolade

Ich habe zusätzlich eine halbe Tafel (Zartbitter)Schokolade geschmolzen, die ich auf dem ausgekühlten Biskuit verteilte, bevor ich die Creme darauf verstrich und alles zusammenrollte.
In meiner Version habe ich aus dem Biscuit mehrere schmale Bahnen geschnitten und alle aufgerollt. Der entstandenen Zylinder wurde mit der restlichen Creme eingekleidet, was dem ganzen ein Torten-Optik verleiht.
Ihr könnte mit den Rezept aber auch eine ganz normale Roulade machen. Geht schneller und schmeckt auch top!
 
***

Hi guys!

No one saw that Oscar ending coming. What a plot twist! And I have to agree with Billy Chrystal that would have liked a similar ending for the election - that would have been something.
But apart from the Academy stepping into Miss Universes shoes when it comes to confusion and humiliation it was a great show.
I am very happy with the winners, especially Viola Davis and Emma Stone. Both have been doing an amazing job for year and deserve the statues.
The only two thing I would have preffered is seeing Andrew Garfield on stage for Hacksaw Ridge (I knew he didn't really have a chance though...) and Moana for Best Song. I mean Auli'i Cravalho was just killing it on stage with Lin-Manuel Miranda.


***

Wer von euch verfolgt die Oscars auch immer mit Begeisterung? Und wie steht ihr zu den Gewinnern?

Alles Liebe
hope

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Bastler oder Künstler? Wir machen ein Lesezeichen.

Hallo ihr Lieben!

Vor einiger Zeit erreichte mich die Neuerscheinung des ATHENA Verlages "#Wir machen uns die Welt".
Der Hashtag suggeriert es schon, bei erwähntem Buch handelt es sich um einen kreativen Guide für Jugendliche.


Ich habe mich ziemlich blind für die Rezession beworben und mich gleich als das Buch ankam auf ein Projekt gestürzt:
Ob es nun eine Bastelei oder ein Kunstwerk ist, hängt wohl nur noch von der Einstellung ab. Dieses Buch ist jedenfalls das erste, das mir nahe legt, dass meine Schnipseleien vielleicht doch nicht als solche zu bezeichnen sind.


Hier die allgemeinen Informationen zum Buch:

"Wir machen uns die Welt" von Birgit Hauska und Nina Waibel ist vor kurzem IM ATHENA Verlag erschienen. Es verknüpft DIY-Ideen, Kultur, digitale Medien und Kunst miteinander. Das anvisierte Zielpublikum sind Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die Gefallen am künstlerischen Schaffen finden uns ihr Interesse weiter entwickeln wollen.
Der Begriff des (Kunst)Schaffens wird breit gefasst im Buch. Es entstehen Animationen, Klangkunst, Skulpturen aus Wasser, Collagen, Digitale Tagebücher und vieles mehr. Der Guide soll dabei helfen, eine neue Perspektive zu finden und die eigene Meinung auszudrücken. Er unterstützt sowohl die Wahrnehmung als auch die Selbstreflexion der Jugendlichen.




Dies ist der Punkt in dem er sich, wie bereits erwähnt, deutlich von konventionellen DIY Büchern unterscheidet. Dieses Buch gibt vielmehr Anstösse und lädt zum Wachsen und Erkunden ein, als dass es genaue Anleitungen und detaillierte Pläne vorlegt, da Kreativität nicht als Nachmachen, sondern als selbst angetriebener Prozess verstanden wird. Projektideen werden jeweils von Theorieeinschüben oder Variationsmöglichkeiten eingerahmt, was die einzelnen Projekte umfangreich erscheinen lässt.

Blick ins Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
Schritt 1 – Schalte deine Sinne an
Schritt 2 – Die Welt als Spiel
Schritt 3 – Fantasie- Dein Brennstoff fürs Gestalten
Schritt 4 – Identität- Das bin ich!?
Schritt 5 – Dein Blick auf die Welt 
Schritt 6 – Intervention.


Für meine Projektidee braucht ihr:
  • Schere
  • Magazin
  • evtl. Papier
  • Klebestift
1. Es geht darum, ein gefundenes Bild zu verändern. Kleben, schneiden, lochen, reissen, umzeichnen, kopieren - es sind keine Grenzen gesetzt. Meine Inspiration nahm ich aus dem Bereich "Querfeldein durch die Zeitung".





Meine Meinung:
Ich kann das Buch jedem Empfehlen, der bei den eben beschriebenen Merkmalen hellhörig wurde. Es ist aber keinesfalls als klassisches DIY Buch zu verstehen, denn wer Materiallisten, Projekte und genaue Anleitungen erwartet wird hier enttäuscht werden. Wer aber nur einen Anstoss für die Kreativität sucht, könne hiervon begeistert sein. Zeitgemässe Themen werden toll umgesetzt und verständlich aufbereitet, so dass auch sehr selbstständig gearbeitet werden kann. Mir kam es öfters so vor, als handle es sich um ein Kunstatelier in Buchform.
Und sollte sich hier ein Lehrer der Sekundarschule herumtreiben, dann kann ich dir dieses Buch besonders ans Herz legen.  Planst du einmal Projektarbeiten oder ähnliches kann es dir und deinen Schülerinnen und Schülern eine grosse Inspirations- und Unterstützungsquelle sein!


Das war's mal wieder von mir und meiner kreativen Seite. Im nächsten Post wird sich dann wahrscheinlich alles um die Oscarverleihung drehen... :)

Was seid ihr? Bastler oder Künstler?

Alles Liebe
hope


Ein liebes Dankeschön an und den Athena Verlag für dieses Rezessionsexemplar. Meine Meinung bleibt wie immer unbeeinflusst.
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