Rhabarber Kuchen & eine Entschuldigung an Zürich

Hallo meine Lieben & Grüezi!

Es folgt nun ein Satz, den man nicht viel von mir hört. Nicht, weil er nicht stimmt, sondern weil ich es einfach nie zugeben möchte.
Ich lag falsch. Auf der Weltkugel des richtig liegens war ich Columbus und landete aber so was von daneben auf meiner Reise nach Indien.


Liebes Zürich - du bist doch schön! Sogar sehr schön! Ich muss zugeben, dass ich jahrelang nie verstand, was alle an Zürich so fanden. Denn, ganz im Ernst, Luzern seie doch so viel schöner, sagte ich immer, so schön, dass die Metropole Zürich regelrecht erblassen würde daneben.
Doch dieses Mal sah ich die Stadt einmal nicht erblasst sondern erblüht (Ende April. Erblüht und Verschneit. Aber das ist ein anderes Thema...).


Eine neu gefundene Freundin und ich, gelangweilt von der Bahnhofstrasse, bogen ab in eine Seitenstrasse und verlofen uns von dort aus kontrolliert.
Kontrolliertes Verlaufen ist meine noch nicht patentierte, aber bereits vielfach ausprobierte Methode  eine Stadt zu erkunden. Die schönsten Wege, Ausblicke, Anblicke und Blumengärten sah ich meist, wenns einfach der Schnauze nach ging. Kamen wir an eine Gabelung, schauten wir in beide Richtungen und gingen einfach den schöneren Weg. Und hui! War der immer schön!




Letztlich landeten wir in einem der süssesten und kleinsten Cafes in denen ich je war, mit einen sehr süssen und kleinen einsamen Barista. Es lag so versteckt, dass sich absolut niemand, der es entweder kannte oder sich kontrolliert verlief, dort hin begeben würde. So abseits, dass der einsame Barista zugab, dass die Schicht im Cafe immer als Entspannung diene nach mehreren Schichten an einem der hektischeren Standpunkte. 
Und genau das war es: Eine kleine Koffein-Oase mit Milchschaum, mitten in einer kleinen Gasse in einem verwinkelten, alten Teil von Zürich. Oder wie die neu gefundene Freundin und ich es nenne: das schöne Zürich. 


Aber Kaffee kann natürlich nicht ohne Kuchen gedacht werden. Und Frühling nicht ohne Rhabarber. Folglich ruft die Situation geradezu nach Rhabarberkuchen.
Der Kuchen ist sehr saftig und nicht zu süss durch den Rhabarber. Mein Gugelhupf brach beim Lösen aus der Form leider auseinander, da ich ihn nicht ganz auskühlen liess und etwas zu viel Rhabarber nahm. Das Rezept wie es hier steht funktioniert aber, ihr braucht keine Angst zu haben nur mit einem seltsamen Kuchenring zurückzubleiben wie ich auf meinen Bilder (wenn auch ein unglaublich leckerer Kuchenring :).

Rezept:

  • 150g Butter
  • 100g Zucker
  • 2 Pkg Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1/2 knappe Tasse Milch
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 4 EL Topfen (alternativ Quark)
  • 220g Mehl
  • 50g Mandeln
  • 3 EL Mohn 
  • 200g Rhabarber

1. Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen.
2. Restliche Zutaten unterheben.
3. Rhabarber rüsten. 
4. In die Form geben, im vorgeheizten Ofen (180°) backen für ca. 30 Minuten.
5. Stäbchenprobe machen, Kuchen auskühlen lassen bevor du ihn aus der Form holst. Ich servierte ihn dann mit Kaffee Zuckerguss


Noch mehr mit Rhabarber hier.




***

Hi guys!

It's spriiiing! Well, technically. The reality is rather spring-ish and not the beautiful sunny weather you associate with May (honesty, it was snowing last Friday).
But I decided to be a the-glass-is-half-full kind of person so I am just going to say, that at least you start to really appreciate the sun once it breaks through the thick layer of clouds above us. And that is exactly what happened when I was in Zürich a couple of days ago. Living in Lucerne, I never fully understood why everyone was so crazy about Zürich, because, let's be honest, Lucerne is be-au-ti-ful! But this time was different. A friend of mine and I were strolling through city and we landed it the most picturesque quarters. We trusted our gut, went where it looked the prettiest and got lost in the narrow streets of the town. If you ever happen to be in Zürich, do exactly that. You might even land in the sweetest and tiniest coffee shop you have ever seen - just like us.

And, given that coffee can't be thought without cake and that it is (technically) spring, what better recipe could I have for you than rhubarb cake?!
The cake is really moist, so make sure you let it cool down before taking it out of the baking form (not like myself) or use a silicone one.

recipe:
150g butter
100g sugar
2 tbs vanilla sugar
2 eggs
1/3 cup of milk
1.5 tbs baking powder
3-4 EL greek yoghurt
220g flour
50g almonds (grated)
3 tbs poppy seeds
200g rhubarb

1. Mix butter, sugar and eggs.
2.  Add the rest of the ingredients and mix.
3. Peel and cut your rhubarb, add it to the dough.
4. Fill it in the cake form of your choice and bake it in the preheated oven (180 degrees Celsius) for aprox. 30 minutes.
5. Let the cake cool down before you take it out of your form.

Extra: Add a coffee sugar coating. 

***



Alles Liebe
hope

1 Kommentar

  1. Oh das kenne ich, eine Stadt hat so viele Ecken, je nachdem wo man sich befindet kann der Eindruck ganz schön täuschen. Im Schönen wie im Schlechten...Ich finde das Wetter spielt auch immer eine sehr grosse Rolle.
    Der Kuchen sieht übrigens sehr lecker aus, ich liebe ja so einfache Rührkuchen!
    Liebe Grüsse,
    krisi

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